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Über eine Billion Dollar werden den internationalen Finanzinstitutionen zusätzlich zur Verfügung gestellt. Das ist ein bedeutender Betrag, vor allem wenn man die 250 Milliarden zur Stützung des einbrechenden Welthandels hinzurechnet. Wir erleben den Beginn des Wiedererstarkens des IWF, durch seine Rolle in der weltweiten Bereitstellung von Liquiditätsmitteln.
Das Bankgeheimnis in Agonie, die Hedge-Fonds im Geflecht internationaler Regulierung gefangen - das sind Aussichten, die noch vor wenigen Monaten undenkbar erschienen. Und über eine gewisse Gerechtigkeit hinaus sind dies vielleicht auch die neuen Mittel für manche nationalen, heute vollständig maroden Budgets.
Berücksichtigt man die Einrichtung einer neuen Überwachungsinstitution für die globalen Finanzsysteme und die internationale Einführung von Regelungen zu Managergehältern und Bonussystemen in Bankhäusern, so ist der Schluss erlaubt, dass die globale Finanzarchitektur mehr als nur eine oberflächliche Fassadenrenovierung zu spüren bekommt.
Ob das Anzeichen für das Entstehen einer neuen Weltordnung sind? Zumindest sieht es stark danach aus.
Alle Märkte befinden sich in einem Konjunkturtief, wir erleben eine Rezession in Europa und den USA, das Vertrauen der Anleger ist auf einem Tiefpunkt angelangt. Aber wie schon eine frühere Marktanalyse festgestellt hatte: „Auf Regen folgt Sonnenschein.“
De facto gibt es kaum mehr Inflation, Unternehmen müssen nach erfolgtem Lagerabbau ihr komplettes Lager neu anlegen oder zumindest ihr Lagermanagement neu überdenken. In jedem Falle wird das nur über eine massive Produktion möglich sein. Die Kosten für Energie und Rohstoffe sind stark gefallen, die Zinsen für Kredite ebenfalls. Im letzten Quartal des Jahres 2008 haben alle Aktien durch die Zwangsverkäufe der institutionellen Anleger stark an Wert verloren.
Allerdings spielte dies im 1. Quartal 2009 keine Rolle mehr und einige Bereiche und Regionen konnten ihr Potential ausschöpfen. Dazu zählten Energie (Alternativenergien), Rohstoffe (Gold, Landwirtschaft usw.), die Schwellenländer (China und Brasilien) und konjunkturabhängige Aktien (Arcelor, Lafargue, Bekaert usw.).
Seit dem 10. März steigt die Börse wieder, und es scheint sich immer klarer abzuzeichnen, dass wir die Talsohle hinter uns haben und dass die schlechten Nachrichten in den Börsenkursen eingepreist sind.
Selbst die pessimistischsten Analysten schätzen die Wahrscheinlichkeit einer langandauernden Wirtschaftskrise immer geringer ein.
Im gleichen Zeitraum 2003 (am 13. März) befanden sich die Börsen auf ihrem Tiefststand. Dieses Datum markierte den Wendepunkt zu einer ununterbrochenen Hausse über vier Jahre.
Deutlich unterbewertete Unternehmen erholen sich allmählich. Dennoch stecken einige Wirtschaftssektoren nach wie vor in den roten Zahlen, und an dieser Situation wird sich kurzfristig auch nichts ändern. Die Märkte bleiben voraussichtlich noch das ganze laufende Jahr über volatil.
Unserer Analyse nach kristallisieren sich im Moment drei wesentliche Trends heraus.
1. Unternehmensanleihen (von privaten Gesellschaften ausgegebene Obligationen): Unternehmen, die ihren Kapitalbedarf nicht mehr bei den Banken decken können, müssen auf andere Mittel zurückgreifen, um Finanzierungsmöglichkeiten zu finden. Die Ausgabe von Anleihen ist eine davon. Die Erträge dieser Obligationen sind wesentlich attraktiver als die der Staatsanleihen. 2. Wertpapiere des Rohstoff- und Energiesektors sollten gehalten oder in die Portfolios integriert werden. 3. Aktien mit hoher Dividende als Beweis für stabile und solide Unternehmen.
Wir empfehlen Ihnen weiterhin, äußerste Vorsicht bei Investitionen im Finanzsektor walten zu lassen, denn noch sind möglicherweise nicht alle Hiobsbotschaften an die Öffentlichkeit gedrungen.
Folgende Fonds sind empfehlenswert: Carmignac Commodities, Carmignac Emergent und Lyxor Tri-engine. Hinzu kommt noch Carmignac Patrimoine (mit seiner durchschnittlichen Rendite von über 9% seit 20 Jahren und einem positiven Resultat in 2008!) und der größte alternative Vermögensverwalter der Welt (mit seiner Rendite von +32,9% in 2008 und einer durchschnittlichen Rendite von 19% auf 15 Jahre). Infoblätter zu diesen Fonds erhalten Sie in unseren Geschäftsstellen.
Bitte wenden Sie sich für ausführliche Informationen an uns.
Ihr Manfred Gehlen Jurist & Versicherungsmakler, Gründer & Geschäftsführer (CEO) der European Finance Group
Ihr Yves Cornet Vermögensberater
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