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So titelte die Kolumne von Geert Noels, Chefanalyst von Petercam Belgien, im Trends vom 20. September 2007.
Wir denken, dass er recht hat, aber wir erweitern auf ganz Asien, auf die osteuropïschen Staaten und Südamerika, die neuen Motoren einer Weltwirtschaft, die auf Hochtouren läuft. Dies hat unter anderem Auswirkungen auf die europäischen Exporte und die Preisentwicklung im Bereich Rohstoffe (aller Art).
Klar ist: in diesen Teilen der Welt entsteht nach und nach eine erhebliche Kaufkraft (vergleichen wir doch nur einmal die chinesische Sparquote von 50% mit der amerikanischen, die sogar negativ ist, also durch Schulden finanziert wird). Und hier reden wir über 2/3 der Weltbevölkerung!
Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten.
Was ist nun seit unserer letzten Markteinschätzung passiert?
Nun, die von uns für Mai, Juni prophezeite Korrektur ist etwas verspätet aufgetreten.
Die amerikanische Immobilien- und Kreditkrise hat die Finanzmärkte erschüttert und droht auch weiterhin eine heftige Bankenkrise hervorzurufen. Das wirkliche Risiko ist sehr schwer auszumachen denn das System hat an Klarheit verloren (Masse von korrelierten Finanzderivaten).
Ein Misstrauensklima hat sich in der Finanzwelt installiert und eine Liquiditätskrise erzeugt, die die amerikanische und europäischen Zentralbanken durch massive Geldeinschüsse in den Markt (man redet von mehreren hundert Milliarden US Dollar) und durch eine Zinssenkung in den USA abzuschwächen versucht haben.
Diese Zinssenkung hat den Börsen gut getan, aber ist es der richtige Schritt? Ist es nicht das leichte und billige Geld, dass zu den momentanen Exzessen geführt hat?
Wir bleiben auf der Hut und halten einige Liquiditäten da unangenehme Überraschungen in nächster Zeit noch nicht auszuschließen sind. Wir erwarten aber den traditionellen Endjahresaufschwung der Börsen ab Mitte November.
Anleihen haben sich in den letzten Wochen erholt durch gestiegene Nachfrage und einen fallenden Zins. Wir raten aber keine Laufzeiten von mehr als 5 Jahren zu zeichnen.
Die Baisse-Tendenz des US Dollars gegenüber dem Euro (aktuell 1,42) bleibt aufgrund fundamentaler wirtschaftlicher und finanzieller Sachverhalte sowie der Zinsentwicklung weiter bestehen.
Rohstoffe im allgemeinen haben sich gut verhalten und befinden sich weiter im Aufwind durch eine weiterhin starke Nachfrage. Edelmetalle, insbesondere Gold (das seinen höchsten Stand seit 20 Jahren erreicht hat), sehen nunmehr endlich ihren Sicherheitscharakter durch die Anleger anerkannt. Verlieren wir bitte nicht die beeindruckende Hausse (aktuell und/oder in näherer Zukunft absehbar) der „Soft Commodities“ (Agrarrohstoffe) wie Weizen, Zucker, Kaffee und Mais aus den Augen. Die aktuellen Lagerbestände sind zudem sehr niedrig.
Wir empfehlen also, noch einige Zeit etwas Liquidität zu halten, was nicht heißen soll, dass wir zum momentanen Zeitpunkt keine interessanten Anlagemöglichkeiten sehen.
Wir wiederholen unsere Anlagetyps von März 2007:
- Rohstoffe aller Art (Ölwerte, Gold, Silber, Kupfer, Blei, Zink, Platin, Palladium, Zucker, Soja, Kaffee, Wasser, etc.) und erneuerbare Energien; - Biotechnologie- und Pharmawerte (Altern der Gesellschaft); - Luxus- und Reisen; - Transport- und Infrastrukturarbeiten (hauptsächlich in den neuen Wirtschaftsaufschwungländern); - Lateinamerika, Asien und die neuen europäischen Staaten; - Immobilien- und Infrastrukturfonds in den neuen Wirtschaftsaufschwungländern, um nur einige zu nennen.
Wir möchten ebenfalls hervorheben, dass in unseren Augen eine Versicherungsanlage mit offener Architektur das beste Instrument darstellt und dies aus drei fundamentalen Gründen :
1. die offene Architektur erlaubt Ihnen in die weltweit besten Fonds mit den besten Fondsmanagern (insbesondere die, die in den Jahren 2000 bis 2002 keine oder kaum Verluste gemacht haben) zu investieren,
2. die Versicherungsstruktur erlaubt in den meisten Fällen ganz legal den Mobiliensteuervorabzug zu vermeiden (und der Oberste Finanzrat Belgiens spricht schon von einem Steuersatz von 30% !),
3. diese Struktur erlaubt Ihnen auch jederzeit eine Erbschaftsoptimierung durch Schenkung (mit oder ohne Rückbehalt der Nutznießung/Nießbrauch) .
Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung um Ihr optimales Portfolio aufzusetzen, mit oder ohne Erbschaftsoptimierung.
Ihre Vermögensberater Manfred Gehlen und Philippe Remacle, Olivier Schmatz, Dirk Verheggen
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